Neurophysiologie und Hypnose

Hypnotische Trancezustände werden seit Jahrtausenden zu Heilzwecken und zur
Bewusstseinsveränderung in schamanistischen Ritualen verwendet. Der Arzt Franz Anton
Mesmer 1775-1850 bemühte sich um einen wissenschaftlichen Zugang und führte die
Wirkung seiner Suggestionen auf einen „animalischen Magnetismus“ und die Wirkkraft eines
speziellen „Fluidums“ zurück. James Braid 1785-1860 sah in der Hypnose einen künstlich
erzeugten „Nervenschlaf“.

Neurophysiologie und Hypnose

1. Einleitung
2. Neurophysiologische Untersuchungsmethoden
2.1. Elektroencephalografie EEG
2.2. Evozierte Potentiale EP
2.3. Funktionelle Magnetresonanztomografie fMRT
2.4. Positronenemissionstomografie PET
3. Studienergebnisse für EEG-Untersuchungen und Hypnose
4. Studien mit EP und Hypnose
5. Studien mit PET und fMRT und Hypnose
6. Voxel-basierte Morphometrie mittels MR-scanner zur Evaluierung des Volumens der grauen Substanz
7. Schlussfolgerungen
7.1. Hypnose und Schlaf, Bewusstseinsveränderung im hypnotischen Trancezustand
7.2. Aktivierung/Deaktivierung bestimmter Gehirnareale, Neuronale Netzwerke und Funktionelle Konnektivität
7.3. Bedeutung des ACC
7.4. Trance und Wirklichkeitserleben
8. Abkürzungen
9. Literaturangaben

1. Einleitung

Hypnotische Trancezustände werden seit Jahrtausenden zu Heilzwecken und zur Bewusstseinsveränderung in schamanistischen Ritualen verwendet. Der Arzt Franz Anton Mesmer 1775-1850 bemühte sich um einen wissenschaftlichen Zugang und führte die Wirkung seiner Suggestionen auf einen „animalischen Magnetismus“ und die Wirkkraft eines speziellen „Fluidums“ zurück. James Braid 1785-1860 sah in der Hypnose einen künstlich erzeugten „Nervenschlaf“.
In den letzten 200 Jahren hat sich daraus die medizinische Hypnose entwickelt. Sie be-inhaltet aus der Empirie entstandene Anwendungskonzepte, die viele Therapeuten von der Nützlichkeit und Wirksamkeit der Methode überzeugten. Einen besonders großen Beitrag zur Entwicklung der modernen Hypnotherapie leistete der Psychiater Milton Erickson.
Seine einfühlsamen und kreativen Zugangswege zum Unbewussten haben die psychotherapeutischen Verfahren bereichert und seine indirekten Methoden zur Trance-induktion und Gestaltung der hypnotherapeutischen Sitzungen wird als Milton-Modell bezeichnet.

Trotz vieler überzeugender Fallberichte gelang es erst durch die Entwicklung neuro-physiologischer Untersuchungsmethoden ab der Mitte des 20.Jh. die Hypnotherapie von den immer noch vorhandenen occulten Vorstellungen zu befreien. Es konnte eine Einflussnahme der hypnotischen Suggestionen auf die Gehirnwellenaktivität und auf Durchblutungsmess-größen in bestimmten Hirnarealen gezeigt werden.
Einem Bericht von Burkhard Peter zufolge hat Revenstorf 2006 und 2008 eine umfangreiche Datensammlung aus Studien zur Wirksamkeit der Hypnose vorgelegt und dadurch zur wissenschaftlichen Akzeptanz im deutschsprachigen Raum beigetragen.

2. Neurophysiologische Untersuchungsmethoden

Elektrophysiologische und bildgebende Verfahren haben zum Ziel, die neuronalen Aktivitäten sowohl der einzelnen Nervenzelle, als auch neuronaler Netzwerke und deren Verbindungen untereinander zu ergründen.
Parallel zu diesen Forschungen hat die Neurobiologie die elektrochemischen Korrelate der Nervenfunktion, die Art und Wirkungsweise der Neurotransmitter und die Signaltransduktion erforscht.
Eine besondere Bedeutung in der Hypnoseforschung kommt dabei dem Neurotransmitter Dopamin zu. David Spiegel hat auf höhere Dopaminkonzentrationen im Gehirn bei Hochsuggestiblen hingewiesen. (D. Spiegel, R. King 1992)
Die Suggestibilität wird auch von genetischen Einflussfaktoren geprägt. So wurde von Lichtenberg et al auf den Zusammenhang des Enzyms Catechol-O-Methyltransferase COMT mit der Suggestibilität hingewiesen. So sind Personen deren COMT-Gen einen Valin/Methionin-Polymorphismus aufweisen häufiger hochsuggestibel als diejenigen mit einem Valin/Valin- oder Methionin/Methionin-Polymorphismus.

2.1.Elektroencephalografie EEG

Die Elektroenzephalografie ermöglicht die Messung der summierten elektrischen Aktivität des Gehirns durch Aufzeichnung der Spannungsschwankungen durch Elektroden an der Kopfoberfläche und stellt diese im Elektroenzephalogramm (ebenfalls EEG abgekürzt) dar. Die zu messenden Signale liegen in der Größenordnung von 5 bis 100 µV.

Das Frequenzspektrum der EEG-Signale erlaubt Rückschlüsse auf den Wachheitsgrad und ermöglicht Aussagen über den Bewusstseinszustand.

Delta-Wellen 0,1 bis <4 Hz
Sie sind typisch für den traumlosen Tiefschlaf und Trancezustände.

Theta-Wellen 4 bis <8 Hz
Sie treten vermehrt bei Schläfrigkeit und in den leichten Schlafphasen, bei tiefer Entspannung und in der Meditation auf.

Alpha-Wellen 8 bis 13 Hz
Sie treten bei leichter Entspannung bzw. entspannter Wachheit bei geschlossenen Augen auf. Mit dem Öffnen der Augen werden sie durch Beta-Wellen ersetzt (Berger-Effekt). Den gleichen Effekt erreicht man bei geschlossenen Augen, wenn man z. B. eine einfache Rechenaufgabe im Kopf zu lösen beginnt.

Beta-Wellen 13 bis 40 Hz
Gehirnaktivität des normalen Wachbewusstseins bei Konzentration

Gamma-Wellen mehr als 40 Hz
Sie treten bei starker Konzentration, Lernprozessen oder beim Meditieren auf.

2.2. Evozierte Potentiale EP

Evozierte Potentiale EP sind Potentialunterschiede im EEG, die durch Reizung eines Sinnesorgans (visuelle oder akustische EP) oder eines peripheren Nerven ausgelöst werden und zu Potentialänderungen in den sensorischen Arealen des Cortex führen. Die Amplituden liegen bei 1-15 µV und werden durch die repetitive Verabreichung der Reize aufsummiert.

2.3. Funktionelle Magnetresonanztomografie fMRT

Es handelt sich dabei um ein bildgebendes Verfahren, das es ermöglicht, funktionelle Aktivierungen bestimmter Gehirnareale aufzuzeigen. Diese Untersuchungsmethode steht circa seit der Mitte der 90er Jahre zur Verfügung.
„In aktivierten Hirnarealen kommt es durch den lokal erhöhten Stoffwechsel zu einem Anstieg des regionalen cerebralen Blutflusses rcBF. Dieser Anstieg bewirkt initial einen vermehrten Antransport von Sauerstoff in die aktive Hirnregion. Da das aktivierte Hirngewebe dieses Überangebot an Sauerstoff nicht vollständig ausschöpfen kann, erhöht sich auch im venösen Schenkel des Kapillarbetts die lokale O2-Konzentration.Das für den Sauerstoff-transport zuständige Hämoglobin besitzt, je nach Sauerstoffbeladung unterschiedliche magnetische Eigenschaften. Mit O2 beladenes Oxy-Hämoglobin ist diamagnetisch und beeinflusst die Feldlinien des Magnetfeldes des MR-Scanners nicht. Desoxy-Hämoglobin bewirkt aufgrund seiner paramagnetischen Eigenschaften kleine lokale Magnetfeld-inhomogenitäten. Durch die Verschiebung des Verhältnisses Oxy-/Desoxy-Hämoglobin zu Gunsten des Oxy-Hämoglobins im venösen Schenkel kommt es hier zu einer relativen Verringerung des Desoxy-Hämoglobins. Die durch Desoxy-Hämoglobin induzierten kleinen lokalen Magnetfeldinhomogenitäten nehmen in der Folge ab. Hieraus resultiert ein messbarer Anstieg des Magnetresonanzsignals. Man bezeichnet dies als Blood Oxygenation Level Dependant BOLD Effekt.

Die gefundenen Aktivierungen sind als ein verhältnismäßiger Anstieg der Aktivität des MR-Signals über das Grundaktivitätsniveau des Gehirns zu verstehen. Der Anstieg des MR-Signals liegt in einer Größenordnung von ca. 3-5%. Um diesen geringen Anstieg signifikant vom Grundaktivitätsniveau unterscheiden zu können, müssen die durchzuführenden Aufgaben oder die zugeführten afferenten Reize entsprechend oft, einem bestimmten Zeitmuster folgend, wiederholt werden.“ (Christian Michael Siedentopf, 2004)

Im Gegensatz zur PET handelt es sich bei der fMRT um ein nicht-invasives Verfahren. Allerdings ist der Proband dabei einem konstanten Geräuschpegel von ca. 100 Dezibel ausgesetzt, der zwar mittels Spezialkopfhörer auf ca. 70 Dezibel gesenkt werden kann, aber immer noch ein starkes Hintergrundgeräusch ausmacht und dadurch den hypnotischen Trancezustand beeinträchtigen könnte.

Neuro-Imaging mittels fMRT verfügt über eine gute räumliche Auflösung, etwa 1-3 mm und die zeitliche Auflösung beträgt etwa 500-1000 ms. (Siedentopf 2004)

2.4. Positronenemissionstomografie PET

Bei der PET Untersuchung werden Radionuklide verabreicht. Diese emittieren Positronen und erzeugen mit Elektronen im Körper hochenergetische Photonen. Die resultierende Strahlung wird von ringförmig um den Körper angeordneten Detektoren aufgezeichnet und zu Serien von Schnittbildern verarbeitet. Wie die fMRT ermöglicht die PET eine gute räumliche Auflösung.

Die PET erlaubt die absolute Quantifizierung des regionalen cerebralen Blutflusses rcBF.
„Für Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der neurophysiologischen Prozesse in Zusammen-hang mit Hypnose ist die PET ein geeignetes Instrumentarium, da es sich hierbei um eine geräuscharme Versuchsanordnung handelt, die einer Trance-Induktion nicht negativ entgegenwirkt.“ (Halsband, Herfort, 2007)

3. Studienergebnisse für EEG-Untersuchungen und Hypnose

Laut Revenstorf zeigten sich im Spontan-EEG in unterschiedlichen Untersuchungen (Morgan et al 1974 und Barabasz 1982) Korrelationen zwischen der occipitalen Alpha-Bandleistung bei geschlossenen Augen und Suggestibilität, weiters Theta-Bandleistung über weiten Cortexanteilen (occipital, temporal, frontal) in Arbeiten von Crawford 1990 und Isotani et al 2001 und höhere Gamma-Bandleistungen bei Suggestibilität in Untersuchungen von Crawford und Gruzelier 1992.

„Es sind Veränderungen des Spontan-EEGs während der Induktion und der Aufrecht-erhaltung hypnotischer Trancezustände untersucht worden. Allgemein sind Induktion und hypnotische Trance mit einer Zunahme der Theta-Bandleistung assoziiert. So konnten etwa Sabourin und Mitarbeiter 1990 eine Zunahme der Theta-Bandleistung über weiten Cortexarealen (bilateral occipital, zentral und frontal) berichten, wobei Hochsuggestible eine stärkere Zunahme der Theta-Bandleistung aufwiesen als niedrigsuggestible Versuchspersonen.“ (Revenstorf)
Allerdings haben sich im Spontan-EEG keine spezifischen hirnelektrischen Korrelate gezeigt, um Hochsuggestible von Niedrigsuggestiblen zu unterscheiden. (Revenstorf)

Laut Halsband und Herfort 2007 fand auch Gruzelier 2000 neurophysiologische Veränderungen im EEG unter Hypnose, aufgrund derer man hypnotisch Hochsuggestible von Niedrigsuggestiblen unterscheiden kann.

„Mehrere Studien berichteten über eine bilaterale Zunahme der Theta-Bandleistung im occipitalen und frontalen Cortex (siehe, z.B. Sabourin et al. 1990), wobei Hochsuggestible eine stärkere Zunahme der Theta-Bandleistung aufwiesen als Niedrigsuggestible.
Ein Anstieg der Theta-Aktivität wurde sowohl unter Laborbedingungen wie unter naturalistischen Trancezuständen bei Feuerläufern und einem Fakir nachgewiesen (Larbig, 1989).“ (Halsband, Herfort, 2007)

Auch Revenstorf schreibt über die Studien von Larbig 1988 und Larbig und Miltner 1993, in denen sich im Zusammenhang mit hypnotisch induzierten Trancezuständen bei Fakiren deutliche Zunahmen der Theta-Bandleistung zeigten. „Diese Zunahmen der Theta-Bandleistung wiesen ein Maximum über schmerzverarbeitenden Regionen des ZNS auf, wenn die Versuchsperson während des Trancezustandes Schmerzstimulationen ausgesetzt war. Die Autoren interpretieren die Zunahme der Theta-Bandleistung als Mikroschlaf dieser Regionen, da die Theta-Bandleistung auch während des Tiefschlafs ansteigt. Allerdings findet man erhöhte Theta-Bandleistungen auch im Zusammenhang mit visueller Vorstellung, bei Problemlöseaufgaben, kognitiven Aufgaben hoher Komplexität u.ä., sodass die Zunahmen der Theta-Bandleistung etwa auch das Resultat visueller Imaginationen sein könnten.“ (Revenstorf)

„Neueste Untersuchungsergebnisse sind im Einklang mit einer reduzierten frontalen Aktivierung unter Hypnose. Somit erfassten Tambiev u. Medvedev (2005) mit EEG-Ableitungen die Hirnaktivität der Aufmerksamkeitsaktivierung im Wachzustand und in Hypnose bei relaxationsbezogenen auditiven und visuellen Suggestionen. In Hypnose verminderte sich die Aktivität im frontalen Cortex, hingegen stieg die Aktivierung sowohl im occipitalen als auch im rechten temporalen Cortex.“ (Halsband, Herfort, 2007)

Gruzelier (2000, 2004), Kallio et al. (2000) und Dietrich (2003) beschrieben laut Halsband und Herfort 2007 eine mögliche Inhibition linker präfrontaler Cortexareale in hypnotischer Trance.

„Die unter Hypnose veränderte frontale Aktivität ist relevant für unser Verständnis der neuronalen Mechanismen hypnotischer Dissoziation. Unter Hypnose ist es von Vorteil, dass beim Lernvorgang irrelevante oder störende Wahrnehmungen ausgeblendet (dissoziiert) werden können, wie z.B. Schmerz, emotionale Komponenten oder interferierende visuelle und akustische Reize (Erickson 1995; Revenstorf u. Peter 2001). Neurobiologisch wurde als Erklärungsmodell der Dissoziation vor allem die Relevanz frontaler Exekutivfunktionen her-vorgehoben (Woody u. Parvolden 1998), wobei jedoch die Funktion des frontalen Cortex in einem komplexen neuronalen Netzwerk zu interpretieren ist (Kallio et al. 2001). Eine Ver-änderung der Frontallappenfunktionen unter Hypnose steht des Weiteren im Einklang mit neurowissenschaftlichen Ansätzen über die Interaktion zwischen Hypnotiseur und Versuchs-person. Hierbei wurde hervorgehoben, dass der Hypnotiseur, um die Hypnose zu induzieren, die Planung des Verhaltens der Versuchsperson übernimmt und mittels explizit gegebener Anweisungen, kritische Analysen vorübergehend einzustellen, die Versuchsperson in die Lage versetzt, primär den Anweisungen des Hypnotiseurs Folge leisten zu können.“ (Halsband, Herfort, 2007)

„In einem von Decetey u. Jeannerod (1996) adaptierten Versuchsdesign sollten die Probanden sich mental vorstellen, Tore unterschiedlicher Breite in einem virtuellen Tunnel zu durchlaufen. Sowohl im Wachzustand als auch unter Hypnose konnte ein Anstieg der occipitalen Alpha-Aktivität und ein Sinken der Theta-Aktivität während der mentalen Vorstellung festgestellt werden. Unter Hypnose zeigte sich im Vergleich zum Wachzustand jedoch eine insgesamt geringere Aktivierung in beiden Frequenzbereichen. Interessanterweise zeigten die Ergebnisse Unterschiede in der occipitalen Alphapower und der Theta-Aktivität bei Probanden mit hoher und niedriger Imaginationsfähigkeit: die Probanden mit hoher Imaginationsfähigkeit wiesen eine signifikant höhere Alpha-Aktivität und eine geringere Theta-Aktivität in Hypnose auf. Die Ergebnisse sind relevant für ein besseres Verständnis der Beziehung zwischen Hypnose und Imagination. Hypnotische Induktionen sowie Suggestionen leiten die Versuchspersonen dazu an, sich Erfahrungen und Handlungen als subjektiv reale Ereignisse vorzustellen. Imaginäre Prozesse stellen somit ein entscheidendes Kriterium für die Wirksamkeit von Hypnose dar.“
(Halsband, Herfort, 2007)

4. Studien mit EP und Hypnose

Über eine interessante Arbeit von Friedrich und Mitarbeiter 2001 mit laserevozierten Hirnpotentialen LEP in einem unbeeinflussten Ruhezustand, während Aufmerksamkeits-ablenkung und während eines hypnotischen Trancezustandes mit Suggestion einer Handschuhanalgesie berichtet Revenstorf. Die Autoren fanden bei Hochsuggestiblen eine signifikante Reduktion der LEPs während der Aufmerksamkeitsablenkungsaufgabe im Vergleich zur Ruhebedingung, jedoch keine Abnahme der LEPs unter hypnotischer Analgesie. Die empfundenen Schmerzen waren aber hochsignifikant, sowohl unter Aufmerksamkeitsablenkung, als auch unter hypnotischer Analgesie reduziert. Sie schlossen aus diesen Ergebnissen, dass Aufmerksamkeitsablenkung einen anderen mentalen Mechanismus der Schmerzreduktion nutzen muss als hypnotische Analgesie.

5. Studien mit PET und fMRT und Hypnose

Mit bildgebenden Verfahren kann gezeigt werden, dass ein durch Hypnose induziertes subjektives Erleben tatsächlich Veränderungen im Gehirn hervorruft.
In Arbeiten von Rainville et al 1997 mittels PET zeigten sich laut Revenstorf während hypnotischer Trancezustände signifikante Anstiege der Neuronenaktivität bilateral in verschiedenen Regionen des Occipitalhirns, in den inferioren frontalen Gyri, im caudalen Teil der rechten anterioren cingulären Cortex, des rechten anterioren superioren Temporalgyrus und der linken Insula. Es fanden sich aber auch Orte mit signifikanter Abnahme des rcBF. Dazu gehörten das Parietalhirn, der mediale Precuneus und der linke posteriore Gyrus cinguli.
Weiters berichtet Revenstorf, dass diese Ergebnisse von Rainville und Mitarbeitern 2002 erweitert wurden. In dieser PET-Studie wurden die Probanden kurz nach der Hypnose hinsichtlich der erreichten mentalen Relaxation und der mentalen Absorption befragt.
Mit der hypnotischen Relaxation waren Aktivierungen im anterioren Gyrus cinguli, im Thalamus und pontomesencephalen Hirnstammgebieten korreliert. Im Gegensatz dazu fanden sich bei Zunahme der mentalen Absorption während des hypnotischen Trance-zustandes Zunahmen des rcBF in einem verteilten corticalen und subcorticalen Netzwerk, zu dem Regionen des Thalamus, des rostralen anterioren Gyrus cinguli und der oberen Brücke im Hirnstamm, aber auch ventrolaterale, frontale und rechte posteriore parietale Regionen gehörten. „Diese Strukturen gehören zum exekutiven Aufmerksamkeitssystem, das möglicherweise den Zuwachs an mentaler Absorption realisiert.“ (Revenstorf)

David Spiegel präsentiert eine fMRT-Studie, die Folgendes besagt:
„Those with high ability to use hypnosis show functional connectivity of left dorsolateral praefrontal Cortex dlPFC and in Salience network dACC. F. Hoeft, A. Reiss, Whitfield, S.Gabrieli, J. Gabrieli, M. Greicius, V. Menon, D. Spiegel”.

„Diese Rolle des ACC zeigte sich auch in einer nicht so bekannten PET-Untersuchung
zur hypnotischen Veränderung auditorischer Halluzinationen, die von Szechtman et al. 1998 veröffentlicht wurde: acht hochhypnotisierbare Versuchspersonen, die hypnotisch-auditorische Halluzinationen verwirklichen konnten, zeigten einen signifikanten Aktivierungs-anstieg im rechten rostralen Gyrus cinguli (BA 32) sowohl während sie einen auditiven Stimulus tatsächlich hörten, als auch während sie ihn hypnotisch halluzinierten.
Dieser Aktivierungsanstieg war aber nicht feststellbar, wenn diese Halluzinierer sich den gleichen Stimulus bloß vorstellten“. (Burkhard Peter, 2008)

„Interessant sind auch die Ergebnisse von Kosslyn et al. (2000) zu hypnotisch induzierten visuellen Illusionen: acht hochhypnotisierbaren Versuchspersonen wurde in Hypnose suggeriert, dass sie eine farbige Vorlage als grau (negative visuelle Illusion) und eine graue Vorlage als farbig (positive visuelle Illusion) sehen würden.
In weiteren Durchgängen sollten sie die gleiche Aufgabe auch ohne Hypnose, also bloß imaginativ durchführen, sowie, als Baseline, die Vorlagen auch noch realitätsgerecht – also grau als grau, farbig als farbig – ohne Hypnose und Imagination sehen.
Vereinfacht gesagt ist das Ergebnis dieser PET-Untersuchung Folgendes: Das Gehirn hochhypnotisierbarer Versuchspersonen reagiert auf Suggestionen in Hypnose
anders, als auf Instruktionen ohne Hypnose. Ohne Hypnose, also auf die bloße Aufforderung zu imaginieren, zeigte sich nämlich eine Aktivierung in der für Farbwahrnehmung zuständigen fusiformen Region nur rechts. Dann aber, und nur dann, wenn die Farb-Suggestion in hypnotischer Trance gegeben wurde, zeigten sich zusätzlich auch signifikante (p<0,003) Aktivierungen im Fusiform des Sehzentrums links, sowie in der linken lingualen Region inferior temporal. Das Gehirn reagiert in Hypnose also nicht auf das, was von der Retina über den nervus opticus gemeldet wird, sondern es konstruiert seine Wirklichkeit entsprechend der jeweiligen hypnotischen Suggestionen.
Die unterschiedlichen Ergebnisse in der linken und rechten Gehirnhemisphäre bzw. zwischen den Bedingungen Hypnose und Nicht-Hypnose führen Kosslyn et al. (2000) darauf zurück, dass die rechte Gehirnhälfte durchaus auf Imaginationen ohne Hypnose reagiert – das ist ein bekanntes, häufig gefundenes Ergebnis (vgl. z.B.Howard et al. 1998). Die linke Gehirnhälfte hingegen benötige hypnotische Trance gewissermaßen als Verstärker, um eine Illusion oder Halluzination zu entwickeln.“ (Burkhard Peter, 2008)

„Der Befund, dass Hypnose das Farbzentrum im linken fusiformen Gyrus verstärkt aktiviert, wird durch weitere Ergebnisse von Maquet et al. (1999) sowie Jasiukaitis et al. (1996) gestützt, die ebenfalls eine verstärkte linksseitige Aktivierung derselben Areale unter Hypnose fanden.“ (Halsband, Herfort, 2007)

David Spiegel hat bezüglich „Brain Loci of Hypnotic Activity“ viele Studien zusammengefasst.
Dabei weisen 12 von 13 Studien eine erhöhte Aktivität im ACC auf. Er zitiert dabei die Autoren Rainville, Bushnell et al 1997,2002; Szechtman et al 1998; Maquet et al 1999; Halligan et al 2000; Faymonville et al 2000; Derbyshire et al 2004; Schulz-Stuebneret al 2004; Egner et al 2005; Raij et al 2005; Plaz et al 2005
Im Bereich des ventrolateralen praefrontalen Cortex vlPFC zeigten sich in 5 von 13 Studien inhibitorische Prozesse: Maquet et al 1999; Rainville et al 2002; Ward et al 2003; Egner et al 2005; Plaz et al 2005
6. Voxel-basierte Morphometrie mittels MR-scanner zur Evaluierung des Volumens der grauen Substanz

Mittels eines hochauflösenden MR-Verfahrens konnte ein Zusammenhang der hypnotischen Suggestibilität HS mit dem Volumen der grauen Substanz GMV in bestimmten Hirnregionen gezeigt werden.
„Eine positive Korrelation wurde in den linken oberen und medialen frontalen Gyri (BA 8, 6) festgestellt, einschließlich des ergänzenden motorischen Bereichs SMA und des prä-SMA.
Der höhere GMV kann einen neurotrophen/plastischen Effekt aufgrund einer höheren/ häufigeren Aktivität in diesen Bereichen bei Personen mit höherem HS widerspiegeln.
SMA ist an der Bewegungskontrolle beteiligt, einschließlich der Haltungsstabilisierung des Körpers. Prä-SMA ist mit kognitiven Aspekten einer Vielzahl von Aufgaben verbunden, z. B. dem Einrichten oder Abrufen von sensorisch-motorischen Assoziationen und der Verarbeitung oder Pflege relevanter sensorischer Informationen. Interessanterweise sind posturale Kontrolle und Fortbewegung, sensorischmotorische Integration und crossmodale Objekterkennung in Highs effektiver/flexibler als in Lows.

HS korrelierte auch negativ mit GMV in einem Cluster, der die linke hintere Insula und den oberen Temporalgyrus (STG) umfasste. Die Insula integriert den äußeren sensorischen Input in das limbische System und ist für die Wahrnehmung des körperlichen Zustands (Interozeption) und des Selbstgefühls.
Die hintere Insula ist spezialisiert auf multimodale sensorische Verarbeitung und speziell auf die sensorisch-diskriminativen Aspekte von Schmerz.

Strukturelle Neuroimaging-Studien haben bei Patienten mit Schizophrenie durchwegs eine Verminderung der grauen Substanz im bilateralen STG und der Insula festgestellt. Diese Veränderungen können mit Symptomen zusammenhängen, z. B. Schwierigkeiten bei der Unterscheidung zwischen selbst erzeugtem und äußerem sensorischem Input, was zu Halluzinationen führt. Interessanterweise ist HS mit dem Persönlichkeitsmerkmal der Schizotypie und mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Schizophrenie verbunden, die mehrere Merkmale mit dem hypnotischen Zustand teilt, einschließlich
Halluzinationen/halluzinierungsähnlicher Erfahrungen und einem verringerten Gefühl von
Autorität.“ (Peter W. Halligan, University of Cardiff, USA, März 2014)

7. Schlussfolgerungen

7.1. Hypnose und Schlaf, Bewusstseinsveränderung im hypnotischen Trancezustand

W. Eberwein und G. Schütz haben Hypnose als „ einen subjektiv erlebbaren und objektiv messbaren veränderten Zustand des Erlebens und Verhaltens, der weder Wachsein noch Schlaf ist“ beschrieben.

Im hypnotischen Trancezustand ist das Bewusstsein eingeengt, die Aufmerksamkeit aber fokussiert. Der Hypnotisand ist wach und ansprechbar. Im Gegensatz dazu ist im Schlaf die Aufnahme von Reizen blockiert und es besteht Orientierungslosigkeit. Das Bewusstsein ist im Schlaf ausgeschaltet.
Zahlreiche EEG-Untersuchungen konnten hypnotische Trancezustände eindeutig vom Schlafzustand abgrenzen.

„Es ist heutzutage unumstritten, dass sich das Hypnose-EEG eindeutig vom Schlafzustand abgrenzen lässt (Tasman et al. 1997). Hypnose ist nicht mit Schlaf identisch, wenn sich ihr Name ursprünglich auch vom griechischen Wort hypnos = Schlaf ableitet. Aus EEG-Ableitungen unter Hypnose ist bekannt, dass sich im entspannten Wachzustand der Hypnose vor allem kurzamplitudige Alpha-Wellen in der Gehirnaktivität finden, während Schlaf durch langwellige Delta- und Theta-Wellen mit niedrigeren Amplituden charakterisiert ist. So lässt sich in Untersuchungen zu den Schlafphasen nachweisen, dass die kurzwelligen Alpha-Wellen eines entspannten Wachseins in dem Maße zurückgehen, je mehr man sich dem Punkt des Einschlafens nähert“. (Halsband, Herfort, 2007)

7.2. Aktivierung/Deaktivierung bestimmter Gehirnareale, Neuronale Netzwerke und Funktionelle Konnektivität

In vielen Studien fanden sich als neurobiologische Korrelate des veränderten Bewusstseins-zustandes in der Hypnose bzw. im hypnotischen Trancezustand eine Veränderung des rcBF und eine damit verbundene Aktivitätsänderung- Aktivierungen/Deaktivierungen – in bestimmten Gehirnarealen.
Es zeigten sich Zusammenhänge einzelner Neuronengruppen in umschriebenen Hirnarealen in verschiedenen funktionellen Netzwerken. Solche funktionalen Netzwerke bestehen aus räumlich verteilten Hirnregionen, die in Ruhe und bei kognitiven Aufgaben ein korreliertes Aktivitätsmuster aufweisen.

Das Default Mode Network DMN ist das Ruhezustandsnetzwerk oder Standardmodus-netzwerk. Es besteht aus einer Gruppe von Gehirnregionen, die beim Nichtstun und Tagträumen aktiv sind. Dazu gehören der mediopräfrontale Cortex, Praecuneus, Teile des Gyrus cinguli, sowie der Lobulus parietalis superior des Scheitellappens und der Hippo-campus. Ein wichtiger Knotenpunkt ist der inferiore Parietallappen IPL. Beim Lösen von kognitiven Aufgaben wird es deaktiviert.

Das Executive Network EN korreliert mit kognitiver Kontrolle und wird daher auch als Supervisory Attentional System bezeichnet. Es ist für Kontrollprozesse zuständig, wenn das automatische Handeln für Problemlösungen nicht mehr ausreicht.

Das Salience Network SN dient der Integration von sensorischen, emotionalen und kognitiven Informationen. Es ist für eine Vielzahl komplexer Funktionen im Bereich der Kommunikation, dem sozialen Verhalten und des Selbstbewusstseins zuständig. Es erkennt und filtert herausragende Reize und rekrutiert relevante funktionelle Netzwerke. Es besteht hauptsächlich aus dem dorsalen anteriorem cingulärem Cortec dACC und der anterioren Insula AI, weiters aus Substantia nigra, dem ventral tegmentalen Bereich, dem ventralen Striatum, der Amygdala, dem dorsomedialen Thalamus und dem Hypothalamus.
Mittels Diffusionstensor Bildgebung zeigten sich weiße Substanz-Trakte zwischen AI und dACC und somit die Verknüpfung der funktionellen Konnektivität mit der strukturellen Konnektivität.

7.3. Bedeutung des ACC

Da der anteriore cinguläre Cortex ACC in vielen Untersuchungen eine wichtige Rolle spielt, sieht Peter in ihm eine Art Schnittstelle zwischen Affekt, Kognition und Verhalten, die die Aufmerksamkeit reguliert und Emotionen moduliert und für die Bedeutungsgebung zuständig ist.
Das anteriore, speziell das subgenuale Cingulum ist gemeinsam mit der Amygdala ein wichtiges Affektzentrum, insbesondere für Angst- und Fluchtreaktionen. Das haben Pezawas et al 2005 und Moser et al 2007 laut Peter beschrieben.

Der ACC hat auch eine zentrale integrative Funktion bei der Schmerzverarbeitung, worauf Siedentopf 2004 hingewiesen hat und dabei die Arbeiten von Wu et al 2002 zitiert. Dieser Querverweis ist für den Synergismus der Wirksamkeit von Hypnose und Akupunktur in der Schmerztherapie bedeutend.

Einen Hinweis auf die Effizienz der Nervenfasern, die den ACC mit anderen Strukturen im Sinne einer funktionellen Konnektivität verbinden, erbrachte eine Studie mit dem MRT-Verfahren des Diffusion-Tensor-Imaging DTI. Dies beruht auf den Erkenntnissen einer chinesisch-amerikanischen Forschergruppe (Y. Tang, O. LU, X. Geng et al, 2010), die die Wirksamkeit des Integrative Body Mind Trainings IBNT, und die dadurch induzierten meditativen Zustände untersuchte. (G. Ott, B. Hölzel, 2011)

7.4. Trance und Wirklichkeitserleben

In der hypnotischen Trance ist die Aufmerksamkeit nach innen fokussiert. Die damit verbundenen intensiven Vorstellungen kreieren die Entwicklung innerer Bilder. Das innere Erleben steht im Mittelpunkt. Nach Revenstorf 1996 wird der innere Erlebnisraum „farbig und erlebbar“ und zu einer Form der Wirklichkeit.

„In der Trance setzen sich verbale Instruktionen leichter in innere Bilder um und rufen somit eine veränderte Realitätswahrnehmung hervor. Die Ergebnisse sind relevant für ein besseres Verständnis der Konstruktion von Wirklichkeit unter Hypnose (Peter 2001). Neurobiologisch ist bei der Wahrnehmung und der Imagination von visuellem Material ein Anstieg in der lokalen Hirndurchblutung in jenen Arealen nachweisbar, die an der visuellen Verarbeitung beteiligt sind. Peter (2001) argumentiert, dass ein Zusammenspiel der Plastizität unserer Wirklichkeitskonstruktion und der neuronalen Äquivalenz der tatsächlich wahrgenommenen bis hin zur halluzinativ imaginierten Wirklichkeit die essentielle Grundlage dafür bildet, dass eine hypnotherapeutische Intervention erfolgreich ist. Je genauer der Therapeut nach den primären Sinnesmodalitäten (visuell, akustisch, kinästhetisch, olfaktorisch und gustatorisch) frage und je modalitätsübergreifender der Zugang gewählt werde, um so „wirklicher“ wird der entsprechende hypnotisch-suggerierte Sinneseindruck des Klienten konstruiert werden“. (Halsband, Herfort, 2007)

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Wirklichkeitscharakter einer Vorstellung
in hypnotischer Trance gegenüber einer bloßen Imagination gesteigert ist.
Hochsuggestible Personen können von Suggestionen, die in hypnotischer Trance gegeben werden, am meisten profitieren.
„Allerdings scheint schon die Bezeichnung des Induktionsrituals als „Hypnose“ ein wichtiger Faktor im Hinblick auf die nachfolgende Reaktion auf Suggestionen zu sein. Wenn im gleichen Induktionsritual das Wort „Hypnose“ durch „Entspannung“ ausgetauscht wird, ist der Effekt bei weitem nicht so stark (Gandhi und Oakley 2005).“ (Burkhard Peter 2008)

8. Abkürzungen

ACC Anteriorer cingulärer Cortex
AI Anteriore Insula
BOLD Blood Oxygenation Level Dependant
COMT Catechol-O-Methyltransferase
dACC dorsaler anteriorer cingulärer Cortec
dlPFC dorsolateraler praefrontaler Cortex
DMN Default Mode Network
DTI Diffusion-Tensor-Imaging
EEG Elektroencephalografie
EN Executive Network
EP Evozierte Potentiale
fMRT funktionelle Magnetresonanztomografie
GMV Volumen der grauen Substanz
Highs Hochsuggestible Personen
HS Hypnotische Suggestibilität
IBNT Integrative Body Mind Training
IPL Inferiorer Parietallappen
LEP Laserevozierte Hirnpotentiale
Lows Niedrigsuggestible Personen
PET Positronenemissionstomografie
rcBF Regionaler cerebraler Blutfluss
SMA Supplementary motor area
SN Salience Network
STG superiorer temporaler Gyrus

9. Literaturangaben

Burkhard Peter, Wie Hypnose im Gehirn Wirklichkeit schafft Hypnose-ZHH, Oktober 2008
Christian Michael Siedentopf, Universitätsklinik für Radiodiagnostik fMRT-Labor Innsbruck, Die funktionelle Magnetresonanztomographie in der Akupunkturforschung, Deutsche Zeitschrift für Akupunktur 47,3/2004
David Spiegel et al, Archives of general psychiatry 69/10 1064-1072
D. Spiegel, R. King, Biological Psychiatry 31: 95-98,1992
G. Ott, B. Hölzel, Deutsche Zeitschrift für Akupunktur 54, 3/2011
Lichtenberg et al., American Journal of Medical Genetics 96: 771-774, 2000
Peter W. Halligan, University of Cardiff, USA, März 2014)
Ulrike Halsband, Antonia Herfort, Neurobiologische Grundlagen der medizinischen Hypnose, Erschienen in: Medizinische Hypnose, Grundlagen und Behandlungstechnik, Herausgeber: Sebastian Schulz-Stübner, Schattauer Verlag, 2007

 

Dr. Gabriele KHAGEH MOUGAHI-TRENKER
Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation

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